Name: Robert Liebhart
Funktion: Mitglied des kommunalen Teams in Mutterstadt (Teilprojekt 2024) und somit beteiligt an der Umsetzung der dortigen KuLaTour unter dem Einsatz verschiedener digitaler und visueller Möglichkeiten.
Persönlicher Hintergrund: 66 Jahre, Rentner, ein Bayer in der Pfalz und leidenschaftlicher Elvis-Fan.
Persönliches Motto: Kultur muss sichtbar, hörbar und erlebbar bleiben.
Robert Liebhart zeigt bei der Begehung Mutterstadts 2024 historische Bilder zum ehemals „stärksten Mann der Welt“, Ernst Bohlig.
Was bedeutet Ihnen kulturelles Erbe? Warum ist es für Sie so wichtig, sich dafür zu engagieren?
Viele Generationen vorher haben sich bemüht etwas aufzubauen, das soll nicht umsonst gewesen sein. Viel Kultur wird zerstört und weicht der Neuzeit. Die kulturelle Vielfalt muss an die nächste Generation weitergegeben werden.
Was machen Sie konkret zur Bewahrung oder Präsentation des kulturellen Erbes?
Ich setze auf innovative digitale und visuelle Techniken, um den Menschen Kultur sinnlich und modern zu vermitteln. Mein Ziel war es, nicht nur historische Werte zu bewahren, sondern sie durch kreative Präsentationen für die heutige und kommende
Generation erlebbarer zu machen.

Welche Erfahrungen haben Sie während Ihrer Projektarbeit gemacht?
Mit einem gezielten Einsatz von Multimedia, wie Drohnenflüge und virtuellen Rundgängen, gelang es, die kulturelle Vielfalt der Region einem breiteren Publikum zu präsentieren und dabei auch jüngere Menschen anzusprechen.
Wie ging es weiter nach dem Projektende?
Nach der finalen Präsentation wurde die KuLaTour in das Ortsgeschehen eingebunden. Kontakte mit Schulen und Schülern wurden ausgebaut. Neue Objekte wurden gesammelt und ausgearbeitet, um sie künftig zu neuen Touren zusammenzugestellen.

Was wünschen Sie sich für die nächsten Jahre?
Eine enge Zusammenarbeit mit dem KuLaDig-Kompetenzzentrum RLP. Webinare, Workshops sowie einen übergreifenden Austausch
