Wie läuft der Workflow der Objektfreigabe?

Gespannt warten die Kommunen des zweiten Projektdurchlaufs auf die Freigabe der ca. 150 Objekte. Wie aber genau läuft dieser Freigabeprozess ab?

Aus der Landescloud werden die einzelnen Objektbeiträge in die Datenbank von KuLaDig überführt und in dieser gibt es eine Vielzahl von Datenfeldern die mit Metadaten ausgefüllt werden müssen und Häkchen die gesetzt werden müssen. So müssen beispielsweise neben der Objektbenennung die vollständige Adresse des Objekts, die Art und Weise der Datenerfassung sowie mögliche Eintragungen in die Denkmallisten der GDKE festgehalten werden. Dabei kommt es immer ganz darauf an, um welche Art Objekt es sich handelt.

Links sehen Sie die Reiterstruktur der Datenerfassungsmaske vom KuLaDig-Backend. Jeder Reiter enthält Datenfelder, die mit Metadaten versehen werden müssen und Häkchen, die gesetzt werden müssen.

Die Verknüpfung zum Thesaurus Wortnetz Kultur (WNK) macht eine Verschlagwortung der Beiträge notwendig, die sowohl das Objekt, als auch das Thema bestmöglich erfassen soll. Dies gelingt mit der „Ist-„ und „Über-Verschlagwortung“.

Mithilfe der Verschlagwortung können die Beiträge in der KuLaDig-Datenbank ideal ermittelt werden.

In das Kartenwerk muss nun manuell das Objekt eingezeichnet werden. Diese Zeichnung wird später am Objektbeitrag als Geometrie angezeigt.

Das Zeichnen der Objekt-Geometrie erfolgt in einer der topografischen Karten des Kartenwerks. Mit dem Einzeichnen erfolgt auch die Verknüpfung mit den Koordinaten, die stets am Objekt angezeigt werden und die auch die Navigation zu den Objekten in der KuLaDig-App möglich machen.

Nun muss der Textbeitrag in die vorgesehene Maske überführt und mithilfe der KuLaDig-Auszeichnungssprache, die an HTML-Kommandos erinnert, strukturiert werden. Überschriften werden betont, Textlinks und Internetquellen formatiert. Auch die verwendete Literatur muss in einen eigene Literaturdatenbank erfasst werden, so sie noch nicht existiert.

Im Reiter „Beschreibung“ wird der Beitrag mit einer Kurzbeschreibung des Objekts versehen. Sprungmarken werden bei längeren Beiträgen gesetzt, Überschriften und Verlinkungen werden vorgenommen.

Im nächsten Schritt werden die erstellten Objekte in die KuLaDig-Objektstruktur eingefügt. Unterobjekte unter Oberobjekte gehängt, Thematische Bezüge werden ebenfalls erfasst. Wenn Sie wissen wollen, wie die einzelnen Arbeitsschritte in der KuLaDig-Datenbank ablaufen, können Sie sich unseren Videoclip „Wie lege ich einen KuLaDig-Objektbeitrag an“ ansehen (auf unserer Seite „Hilfe für Kommunen“).

Im nächsten Arbeitsschritt werden nun die Medien im MediaFiler hochgeladen und mit den erforderlichen Metadatenfeldern versehen. Besonders wichtig sind hier die Felder zur Urheberschaft, zum Bildtitel und -inhalt, aber auch die Verschlagwortung und die Felder im Reiter „Rechtliches“ sind wichtig. Im letzten Reiter „Fachanwendungen“ erfolgt über die KuLaDig-ID (den letzten Teil jeder KuLaDig-URL) die Verknüpfung zum Objekt. Erfasst werden die Metadaten im eigenen Ordner. Nachdem die Daten eingefügt wurden, muss das einzelne Medium einen Workflow durchlaufen, der aus drei Ebenen besteht. Jede Ebene hat ein automatisches Prüfsystem. Nicht ausgefüllte Felder werden automatisch angezeigt. In der Endabnahme erfolgt dann das „Vier-Augenprinzip“. Eine zweite Person prüft die ausgefüllten Daten.

Die Erfassung der Medien erfolgt nicht in der KuLaDig-Datenbank sondern im MediaFiler, dem Medien-Managementsystem. Hier gilt es wieder bis zu sieben Reiter abzuarbeiten und Metadaten einzugeben.

Wenn die Medien am Objektbeitrag angekommen sind, werden alle Metadatenfelder geprüft. Wenn Sie wissen wollen, wie die Arbeit im MediaFiler abläuft, schauen Sie sich unseren Videoclip an (auf der Seite „Hilfe für Kommunen“). Danach erfolgt die Freigabe des Objektbeitrags. Das KuLaDig-Objekt ist nun verfügbar.  

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