Hinter den Kulissen: Teilprojekte nehmen Gestalt an

Historiker Günter Frey erzählt im Video vor dem Panorama der ehemaligen Reichsburg Trifels die Geschichte der Stadtgründungsurkunde von Annweiler.

Das Online-Semester an der Universität in Koblenz geht nun in seine nächste Phase: die eigentlichen Lehrveranstaltungen sind weitgehend durchgeführt, die Zeit des Selbststudiums und der Nachbearbeitung hat begonnen. Das ist bei unserem Projektseminar zur Digitalisierung des kulturellen Erbes auch nicht anders: die studentischen Teams arbeiten nun weiter in und mit „ihren“ Kommunen vor Ort, besprechen sich mit den Ansprechpartnern via Mail und in Videochats, erfassen die ausgewählten Kulturobjekte in ersten Textentwürfen, machen unzählige Fotos, sammeln und recherchieren Archivmaterial und produzieren Audios und Videos mit Experten und Zeitzeugen. Und bald geht es an die Schnittplätze des Instituts, um Audios und Videos nachzubearbeiten. Jeder Beitrag ein enormer Aufwand und eine inhaltliche wie medientechnische Herausforderung.

Einblick in die gerade produzierten Daten: Paul Müller erläutert die Geschichte des Dorfmuseums in Helferskirchen.

Sehr viel zu tun also in den so genannten „Semesterferien“, aber gewiss auch spannend und kreativ. Unterstützung gibt es stets durch das Leitungsteam des Projekts und die engagierten Projektteams der Kommunen und Verbandsgemeinden. Gesammelt werden alle Daten für die KuLaDig-Beiträge in der Cloud des Landes und auf den Mahara-Seiten des Projektseminars, der Plattform für den permanenten Austausch untereinander, die gerade in Zeiten von Corona ungemein wertvoll ist.

Die bisherigen Videochats zur gemeinsamen Auswertung der ersten Materialien waren spannend und verheißungsvoll. Erste Textentwürfe oder Rohfassungen von Videos wurden ebenso besprochen wie Audiodaten, Fotoserien oder der Umgang mit Fremdmaterialien, die von den Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Nach und nach werden nun über den Sommer die ersten Fassungen der KuLaDig-Beiträge entstehen und weiter besprochen. Bis Jahresende sollen alle rund 150 Beiträge veröffentlichungsreif sein, nach etlichen Schleifen der Qualitätssicherung zwischen Studierenden, Projektleitung und Experten vor Ort. Die Nutzer werden es danken, ob im Web oder später mit dem Smartphone vor Ort.

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