KuLaDig-RLP beteiligt sich an Sonderausstellung in Bendorf

Projektmitarbeiter Florian Weber stellte das Landesprojekt vor

Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung wurde am Sonntag (6. März) in der Krupp’schen Halle auf dem Gelände der Sayner Hütte die neue Sonderausstellung „Bendorfs industrielles Erbe“ eröffnet. In dieser Ausstellung fließen auch die Ergebnisse mit ein, die im KuLaDig-RLP-Teilprojekt „Bendorf“ im vergangenen Jahr durch das Studierenden-Team, die Mitarbeiter:innen der Sayner Hütte und lokale Wissenschaftler:innen und Heimatforscher:innen erarbeitet wurden.

Gusseiserne Produkte – Prunkvasen – die in der Sayner Hütte gegossen wurden

Aus diesem Grund wurden nach einführenden Worten von Bürgermeister Christoph Mohr und der Leiterin des Rheinischen Eisenkunstgussmuseums, Barbara Friedhofen, den Besucher:innen auch in zwei kurzen Vorträgen Einblicke in die Arbeit des Landesprojekts durch das KuLaDig-RLP-Team sowie in die Arbeit des Teilprojekts Bendorf von Studierenden gegeben.

Das studentische Team stellt die Arbeit im Teilprojekt vor

Die Studierenden Julia Barth, Kristina Sus und Björn Janßen arbeiten im KuLaDig-RLP-Teilprojekt mit den Mitarbeiter:innen der Sayner Hütte sowie den lokalen Wissenschaftler:innen und Heimatforscher:innen zusammen. Die drei angehenden Kulturwissenschaftler:innen verfassten Texte zu den KuLaDig-Objekten im Stadtraum von Bendorf und produzierten Videoclips, in denen neben mündlichem Zeitzeug:innenwissen auch Produktionsabläufe sichtbar und nachvollziehbar werden. Auch engagierten sie sich bei der Ausstellungskonzeption und werden auch in den nächsten Wochen Führungen durch die Ausstellung anbieten.

Blick in die neue Ausstellung

Diese Ausstellung birgt auch einen interessanten Mitmacheffekt für alle Besucher:innen: In einem Koffer können Fotografien, selbst verfasste Geschichten und Anekdoten oder andere Erinnerungsstücke aus der Zeit, in der Bendorf eine Stadt der Eisenverhüttung und -verarbeitung war, abgelegt werden. Auf diese Weise können die Menschen aus der Region einen ganz eigenen Beitrag zur Wissensdokumentation der lokalen Industriegeschichte leisten.

Noch ist der Koffer leer und wartet auf Eindrücke der Besucher:innen

Drei von insgesamt 14 KuLaDig-Objekten, die im Rahmen des Teilprojekts erstellt werden, sind bereits im Netz vorhanden. So beispielsweise neben der Gießhalle der Sayner Hütte die Traditionsfirmen Susewind, Feld & Hahn und die Mülhofener Hütte. Die übrigen Beiträge sowie diverse von den Studierenden produzierte Videoclips werden in Kürze noch veröffentlicht.

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