Erstes Netzwerktreffen bringt Modellkommunen der Jahre 2019 und 2020 zusammen

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind am Dienstag, 6. September 2022, von der Premiere des KuLaDig-Netzwerktreffens auf der Burg Lichtenberg bei Kusel begeistert gewesen. Aus ganz Rheinland-Pfalz haben sich Vertreterinnen und Vertreter unter anderem von Städten und Gemeinden, Denkmalschutz, Archiven, Museen, Wissenschaft, Tourismus getroffen, um sich rund um das Thema Digitalisierung von historischen Schätzen und Kulturgütern zu treffen und gemeinsam die Ergebnisse aus den ersten Jahren des Modellprojekts zu reflektieren. Ruth Marx, Leiterin der Abteilung „Kommunalentwicklung und Kulturelles Erbe“ im Ministerium des Inneren und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz überreichte den kommunalen Teams der beteiligten Kommunen ein Zertifikat des KuLaDig-Kompetenzzentrums sowie einen Dankes-Brief des Innenministers Roger Lewentz.

In seinem Schreiben würdigt der Innenminister vor allem das ehrenamtliche Engagement der kommunalen Teams. Dank dieses Engagement und der gezielten Unterstützung durch das Landesprojekt KuLaDig-RLP sowie das KuLaDig-Kompetenzzentrum haben die Beteiligten Ergebnisse und Modelle entwickelt, die Vorbild für viele weitere Kommunen im Land werden können. In Kelberg entstand beispielsweise der Erlebnisrundweg „Spuren der Kamillen-Traud“, in Dattenberg ein Rundweg zum Thema Basaltabbau. In Briedel wurde der Kulturweg „Gaugraf-Zeyzolf-Runde“ eröffnet und in Eisenberg können nun die beiden Museen „Römermuseum im Haus Isenburg“ sowie auch das „Grubengebäude der Grube Riegelstein“ virtuell besucht werden. Der „Kannenbäckerland-Kurier“ berichtet regelmäßig über die eigenen KuLaDig-Objekte und in Helferskirchen wurde der „Kleine Historienweg“ als KuLaTour verfügbar gemacht. Prof. Dr. Hannes Kopf, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd), regte dazu an, auch zukünftig KuLaDig zur Erfassung und Präsentation der eigenen kulturellen Schätze zu nutzen und die Unterstützung durch das KuLaDig-Kompetenzzentrum wahrzunehmen.

Ergänzt wurde das Programm durch verschiedene Impulsvorträge wie zu den Vorteilen von virtuellen 360-Grad-Rundgängen für Kommunen und Museen. Angelika Szigeti von der Agentur bfw tailormade in Neustadt an der Weinstraße gab professionelle Tipps, wie Kommunen Ihre KuLaDig-Beiträge in Social Media vermitteln können. Ein Studierendenteam der Universität Koblenz stellte Geocaching vor und inspirierte die Kommunen, wie sie neue Zielgruppen im Tourismus ansprechen können. Ortsbürgermeisterin Barbara Sand aus Laubenheim erläuterte, wie sie vorgegangen war, um die Menschen in ihrer Kommune zum Mitmachen bei KuLaDig erfolgreich zu bewegen. Laubenheim nahm im Jahr 2021 erfolgreich am Landesprojekt teil.

Dr. Claus Peinemann vom Verband Region Rhein-Neckar machte deutlich, welchen Nutzen KuLaDig für raum- und landesplanerische Zwecke sowie den Erhalt der Kulturlandschaft haben kann. Neben den Impulsvorträgen blieb bei Kaffee und Imbiss auch genug Zeit zum gemeinsamen Austausch und Vernetzen.

Hier gehts zur Pressemeldung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd).

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