Instagram und Co.: Drittes Webinar regt zum Netzwerken an

Mit unserem dritten Webinar zum Thema „Wie kann ich Kulturelles Erbe über Social Media vermitteln?“, endete am Freitag unsere erste Webinar-Reihe zur Verwertung von KuLaDig-Inhalten. Nach einführenden Worten von Michael Klemm zu den Projektmedien auf  Instagram, Facebook und YouTube, lieferte Nadja Berghoff vom Landesmuseum Mainz anhand des eigenen Instagram-Auftritts Einblicke in die Social-Media-Arbeit eines professionellen Kulturbetriebs. Während über Facebook vornehmlich Pressemitteilungen und Veranstaltungshinweise des Mainzer Museums veröffentlicht werden, dient der Instagram-Auftritt dazu, einzelne Artefakte hervorgehoben zu präsentieren. Auch die MitarbeiterInnen des Museums, die mit ihrer Arbeit den Ausstellungsbetrieb erst möglich machen, werden in kurzen Instagram-Posts vorgestellt. Nicht zuletzt dient Instagram dem Museum mittlerweile als Instrument, um Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen und zu pflegen. Als zweiter, besonders gelungener Instagram-Auftritt, wurde die Seite des Denkmalareals Sayner Hütte in Bendorf-Sayn in Augenschein genommen.

Im zweiten Teil des Webinars wurden erneut How-to-Videos vorgestellt, die durch die Hilfskräfte unseres Projekts produziert wurden. Viele grundlegende Fragen werden erläutert: Wie ist eine Facebook-Seite aufgebaut und wie erstelle ich einen Post? Worin unterscheiden sich Instagram-Inhalte von denen in Facebook und was hat es mit dem Hashtag und der Instagram-Story auf sich? Mit diesen How-To-Videos wollen wir unseren PartnerInnen in den Kommunen Schritt-für-Schritt-Anleitungen an die Hand geben, um sich im Bereich Social-Media selbst auszuprobieren und Schwellenängste zu überwinden. (Hier die Links zu den Videos: zu Facebook, zu Instagram und zu den Stories in Instagram).

Dass die Bespielung eines eigenen Facebook-Kanals weniger zeitaufwändig ist, als man vielleicht häufig annimmt, konnte Stefan Betzing aus Dattenberg darlegen. Als Ortsbürgermeister pflegt Betzing ebenfalls den Facebook-Auftritt der Kommune und hat sich mit der Zeit verschiedene Strategien überlegt, diese Öffentlichkeitsarbeit neben den vielfältigen Aufgaben eines Ortsbürgermeisters koordinieren zu können. In Dattenberg dient der Facebook-Kanal nicht nur der Darstellung der Kommune nach außen, sondern auch als Kommunikationsplattform und eine Art digitale Ortszeitung, die Betzing meist am Sonntag für die ganze Woche mit Inhalten füllt.

In der anschließenden Diskussion wurden verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit über Facebook angesprochen. Neben der Idee des Zusammenschlusses mehrerer Kommunen auf eine Facebook-Seite, besteht auch die Möglichkeit, eigene Inhalte auf dem Facebook- oder Instagram-Kanal des Landesprojekts KuLaDig-RLP auszuspielen. Bei Interesse können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen. Auch möchten wir nochmals dazu anregen, unsere Facebook-Gruppe als Ort des digitalen Austauschs untereinander zu nutzen.  

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