Innenminister Ebling besucht KuLaDig-RLP-Modellkommune Laubenheim

Am letzten Dienstag kam Innenminister Michael Ebling in unsere Modellkommune Laubenheim (Nahe) und besuchte dort das Kinderparlament, besichtigte ausgewählte KuLaDig-Objekte im Ort und ließ sich über die Arbeit in den Teilprojekten Laubenheim und Bad Sobernheim informieren.

Nachdem Laubenheim im Jahr 2021 bereits Modellkommune war und gemeinsam mit der Universität Koblenz das Thema „Die Weinbaugemeinde Laubenheim an der Nahe im Wandel vom Mittelalter bis zur Wirtschaftswunderzeit“ mit neun Beiträgen aufgearbeitet hat, geht das Engagement in der Gemeinde munter weiter. Unterstützt vom KuLaDig-Kompetenzzentrum bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt haben die Kinder der Laubenheimer Kita nun damit begonnen, selbst Beiträge zu gestalten. So haben sie bereits ihre Kirche, aber auch ihren Spielplatz erkundet und digitalisiert. Die Agentur Ideenrevier aus Bad Kreuznach entwickelte dazu den Hasen „Hoppel“, der QR Codes an den jeweiligen Objekten präsentiert und damit auch Gästen wie Einheimischen zugleich die KuLaDig-Beiträge präsentiert. Die Kinder, alle sind Mitglieder im Kinderparlament von Laubenheim, überreichten dem Minister ein Schild mit dem Hasen. Ebenfalls war auch die LVR-Redakteurin Nicole Schmitz vor Ort, die das Laubenheimer Projekt „KiKuLaDig“ (KuLaDig für Kinder) redaktionell und technisch unterstützt.

Innenminister Michael Ebling mit Ortsbürgermeisterin Barbara Sand und ihrem Team, SGD Süd-Präsident Prof. Dr. Hannes Kopf und Christine Brehm vom KuLaDig-Kompetenzzentrum sowie Kindern der Laubenheimer Kita (Bild: Innenministerium RLP)

Anschließend ging es in die etwas außerhalb des Ortes gelegene Laubenheimer Rumpf-Mühle. Das eindrucksvolle Mühlengebäude, idyllisch eingebettet im Tal der Nahe, bot mit dem weitläufigen Garten und dem ihm eigenen Industriecharme einen atmosphärischen Rahmen für die folgende Präsentation.

Die Laubenheimer Rumpf-Mühle ist eins der KuLaDig-Objekte, die 2021 unter dem Thema „Wirtschaftsgeschichte der Ortsgemeinde Laubenheim“ erfasst wurden

KuLaDig-RLP-Projektleiter Prof. Dr. Michael Klemm skizzierte die Arbeit in den Teilprojekten Laubenheim (im Jahr 2021) und der Nachbarkommune Bad Sobernheim (in diesem Jahr). Diese Region, so Klemm, zeichne sich durch besonders engagierte Kommunen aus, da neben Laubenheim und Bad Sobernheim bereits Dörrebach (2019), Waldlaubersheim (2021) und Bretzenheim (2022) als Modellkommunen im Landesprojekt unterstützt wurden.

Prof. Dr. Michael Klemm (links) stellt Innenminister Ebling (rechts) und den anwesenden Personen die Arbeit der Teilprojekte Laubenheim (Nahe) und Bad Sobernheim vor

Da aber die Arbeit in den Teilprojekten ohne die Tatkraft und das Wissen unserer kommunalen Partner:innen nicht funktioniert, kamen auch die Hauptverantwortlichen für Laubenheim und Bad Sobernheim zu Wort. Jochen Mohr, Gemeinderat und Koordinator des kommunalen Teams Laubenheim, berichtete von den nachhaltigen Strukturen, die durch die Projektarbeit angestoßen worden seien und bis heute eine positive Strahlkraft für den Ort und seine Menschen auswirken würden. Heike Wiechert, Leiterin des Heimatmuseums Bad Sobernheim, erläuterte, aus welchen Gründen sich die Stadt für eine Teilnahme am Landesprojekt beworben hat und warum sich das Team für die religiösen christlichen und jüdischen Orte und Objekte im Stadtgebiet entschieden hatte. Als Leiterin des Heimatmuseums und Koordinatorin des kommunalen Teams verspricht sie sich für die Sichtbarmachung des kulturellen Erbes der Stadt verschiedene spannende Schnittmengen.

Innenminister Ebling dankt allen Akteuren in den Teilkommunen und überreicht Ortsbürgermeisterin Barbara Sand und ihrem Team das Bestätigungsschreiben für die neue Fördermaßnahme (Bilder: KuLaDig-RLP und Innenministerium RLP)

Minister Ebling zeigte sich begeistert vom umfangreichen Engagement aller Beteiligten. Als „Gastgeschenk“ überreichte er Ortsbürgermeisterin Barbara Sand und ihrem Team ein Bestätigungsschreiben, das Laubenheim weitere personelle und finanzielle Unterstützung bei der Verwertung und Öffentlichkeitsarbeit zu ihren KuLaDig-Beiträgen durch das Landesprojekt KuLaDig-RLP zusichert. Neben Laubenheim (Nahe) werden in diesem Jahr noch Dattenberg und Montabaur bei der Sichtbarmachung und Verwertung der KuLaDig-Daten im Ort unterstützt.

Die ersten „KiKuLaDig-Beiträge“ aus Laubenheim:

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