Verwertung

Öffentlichkeitsarbeit mit dem KuLaDig-RLP-Projekt

Die Teilnahme am KuLaDig-RLP-Projekt, aber auch das eigenständige Erstellen von KuLaDig-Objekten kann für die Öffentlichkeitsarbeit einer Kommune genutzt werden, etwa in einem Zeitungsartikel wie unten beim Beispiel Dattenberg oder durch eine Integration des Logos in die Website, wie das Beispiel Briedel zeigt. Zudem kann man die Freischaltung von KulaDig-Objekten oder KuLaTouren mit Pressekonferenzen, Presserundgängen oder anderen auch festlichen wie geselligen Veranstaltungen verbinden.

 

Die Routenfunktion in KuLaDig nutzen, um themenbezogene Routen in der Kommune zu erstellen

Die Attraktivität eines Rundwegs im Ort, eines Wander- oder Fahrradwegs bemisst sich nicht alleine durch die naturräumlichen Begebenheiten, sondern auch durch die Möglichkeit, etwas auf dem Weg über die Region und die Menschen, die in der Region wohnen, und deren Geschichte(n) zu erfahren. Die Kommunen können letzteres aktiv mitgestalten und nutzbar machen.

Mittels der Routenfunktion in KuLaDig können verschiedene KuLaDig-Objekte miteinander verknüpft und mittels der so genannten Near-Field-Communcation (NFC) in der KuLaDig-App ausgespielt werden. Eine technische Schnittstelle zu dem auf dem Endgerät installierten Navigationsinstrument, ermöglicht die Routenführung zum Objekt. Auf diese Weise lassen sich in einer Kommune verschiedene themenbezogene Routen bilden und touristisch nutzen – wie hier in Dörrebach mit der Verbindung religiöser Orte, über die man auf dem Ortsrundgang digital mehr erfährt: 

Das Installieren von Routen-Stationen an den KuLaDig-Objekten

Um die Route für eine möglichst große Zielgruppe nutzbar zu machen, bietet es sich an, Stationen innerhalb der Route zu installieren und mit einer gewissen Infrastruktur auszustatten. Beispielsweise laden Bänke zum Verweilen an der Station ein und machen die Route auch für ältere Menschen und Kinder nutzbar. Ebenso kann man hier Spielstationen oder Mitmach-Objekte installieren und mittels Videos zeigen, wie Objekte früher verwendet wurden.

Die Informationen „auf die Straße bringen“: QR-Codes

Die KuLaDig-Daten lassen sich an den Stationen einer Route den Menschen verfügbar machen. Mittels Informationsschildern oder Aufklebern mit Minimalinformationen, kann unmittelbar vor Ort über QR-Codes der Zugang zu den digitalen Inhalten erfolgen. Auf diese Weise können auch Menschen auf die KuLaDig-Objekte aufmerksam gemacht werden, die Route und Informationssystem bislang nicht kannten.

Beispiel für ein kleinformatiges und kostengünstiges Informationsschild, Druck auf Plastik, am Objekt „Haus Rubel“. Denkbar sind aber auch QR-Codes auf Holz, Metall oder Keramik.

 

Über die Infoschilder lassen sich Informationen zielgruppenspezifisch verfügbar machen, indem neben den QR-Codes für die KuLaDig-Objekte auch QR-Codes für mögliche kindgerechte Objekt-Varianten angeboten werden können. Mithilfe von Metallrahmen oder Fußspuren können Perspektiven auf eine Landschaft oder ein Objekt vorgeschlagen werden, um den Vergleich mit historischen Ansichten möglich zu machen. Auf diese Weise kann auch der Wandel in einer Kulturlandschaft nachvollzogen werden.

Wenn man in den KuLaDig-Einträgen historische Fotos, Audios, Videos, Drohnen-Aufnahmen und noch manches mehr integriert, kann man auch hinter die Mauern blicken lassen, Geschichten lebendig erzählen oder sonst nicht verfügbare Ansichten vermitteln.

Mobile Werbeträger: Postkarten mit Fotos und QR-Code

Auch Postkarten können auf die digitalen Einträge in KuLaDig aufmerksam machen, gerade bei Zielgruppen die noch eher über klassische Medien erreicht werden, die z.B. in der Tourismusinformation oder im Ortsmuseum ausliegen. Hier Beispiele aus Maikammer und aus der  Verbandsgemeinde Kelberg:

Weitere Informationen zu Verwertungsideen finden Sie hier.