Die Anschubfinanzierung: Mit Filmclips personalisieren und hinter Mauern blicken lassen

Im letzten Beitrag unserer Serie zur Anschubfinanzierung geht es um Filmclips, die als multimediale Ergänzung der Objektbeiträge in drei unserer Partnerkommunen des ersten Projektjahrs produziert wurden, bzw. zurzeit produziert werden. Filmclips sind audiovisuell erfahrbar und haben somit gegenüber Texten den Vorteil, Stimmungen und Eindrücke besser vermitteln zu können. Dass Filmclips der Unterhaltung dienen, ist lange bekannt, darüber hinaus werden sie mittlerweile auch gezielt zur Informationsvermittlung eingesetzt: Wissen kann personalisiert werden, wenn etwa eine Expertin oder ein Zeitzeuge in einer konkreten Umgebung agiert.

In Maikammer wurden im ersten Projektjahr Objektbeiträge generiert, die in Zusammenhang mit der Industriegeschichte der Ortsgemeinde stehen. Da sich die meisten der dargestellten Objekte in Privatbesitz befinden und somit nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, sollen mithilfe der Filmclips Einblicke in die Gebäude ermöglicht werden, um Raumstrukturen, reichhaltige Stuckdecken oder Treppenhäuser sichtbar zu machen. 

Imposante Gebäude wurden in Maikammer für KuLaDig erfasst. Diese KuLaDig-Objekte befinden sich zumeist in Privatbesitz und sind daher der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Durch Filmclips sollen nun spannende Einblicke gewährt werden.

Auch in Deidesheim sollen die generierten Objektbeiträge zur lokalen Weinkultur durch Filmclips ergänzt werden, in denen sowohl Innenansichten, als auch das Wissen von Fachleuten den NutzerInnen von KuLaDig verfügbar gemacht werden sollen.

In Deidesheim sollen zukünftig mithilfe von Filmclips Einblicke in die verschiedenen Objekte ermöglicht werden. Hier eine Innenansicht des Historischen Rathauses.

In Zweibrücken wurde 2019 das Landgestüt Zweibrücken und seine über 260 Jahre andauernde Geschichte in acht Objektbeiträgen dargestellt. Vor Ort bilden die Beiträge einen Rundgang durch das Gestüt. Unmittelbar an den Objekten entstehen Infotafeln, die über einen QR-Code auf die Inhalte in KuLaDig hinweisen. Die fiktive Figur eines Stalljungen auf den Infotafeln führt die BesucherInnen des Gestüts von Station zu Station. Mithilfe der Anschubfinanzierung wurden im Landgestüt Filmclips produziert, in denen der Stalljunge die einzelnen Stationen vorstellt und ein wenig von seinem Wissen zu den Orten preisgibt. Die Filmclips aus dem Landgestüt Zweibrücken können an den Objektbeiträgen angeschaut werden.

Begrüßungsvideo aus dem Landgestüt Zweibrücken, in dem sich der Stalljunge Anton vorstellt.

Diese Beispiele zeigen exemplarisch, wie vielgestaltig Videos bei der Vermittlung des kulturellen Erbes eingesetzt werden können, weswegen im zweiten Projektjahr die Produktion von Videos durch die studentischen Teams stärker im Fokus steht, etwa in Annweiler, Briedel, Eisenberg, Helferskirchen sowie Mayen / Mendig.

 

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